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Nachhaltigkeit

Spielt es eine Rolle, woher Verpackungsmaterialien stammen? Wir sind der Meinung: Ja! Mit der Wahl einer erneuerbaren Verpackung stellen Sie sicher, dass es genügend natürliche Ressourcen für künftige Generationen gibt. Sie entscheiden sich für Materialien, die einen positiven Beitrag für die Umwelt leisten – ganz abgesehen von einem deutlich geringen CO2-Fußabdruck. Wir bei Elopak haben die Vision einen 100% erneuerbaren Karton zu bieten. Lesen Sie hier, wie uns dieses Vorhaben gelingt.

Nachhaltige Forstwirtschaft

Wälder spielen aufgrund ihrer Fähigkeit zur Absorption klimaschädlicher Treibhausgase eine bedeutende Rolle im Kohlenstoff-Kreislauf und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Zerstörung sowie der anhaltende weltweite Rückbau von Waldflächen führen zu einem Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, was negative Auswirkungen sowohl auf unser Klima als auch unseren Lebensraum als solches hat. Die illegale Abholzung stellt eine der größten Bedrohungen dar, zumal dadurch Ökosysteme und Lebensgrundlagen gleichermaßen gefährdet werden.

Da Wälder zusätzlich die Grundlage für unser wichtigstes Rohmaterial sind, nehmen wir nachhaltige Forstwirtschaft sehr ernst.

Elopak´s Getränkeverpackung besteht zu durchschnittlich 75% aus Karton, einer erneuerbaren Ressource, welche ausschließlich aus nachhaltig bewirtschaftenen Wäldern Skandinaviens bezogen wird.

Wir haben uns dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2015 alle Hölzer zu 100% aus legalen und kontrollierten oder zertifizierten Quellen, den Standards des Forest Stewardship Council™ (FSC™) entsprechend, zu beziehen; ein Versprechen, das wir erfolgreich umgesetzt haben.

Alle Elopak-eigenen Werke in Europa sind nach den Standards des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Im deutschen Markt tragen rund 80% aller Elopak-Kartons das FSC-Gütesiegel.

Erneuerbare Barrierematerialien

Mit 75% Nachhaltigkeit haben wir uns jedoch nicht zufrieden gegeben. Unsere Kartons haben inwendig eine dünne Schicht aus Kunststoff (Polyethylen, “PE”), die das Produkt schützt sowie einen Verschluss, der ebenfalls aus PE besteht. Wie die meisten anderen Kunststoffe wird PE traditionell aus Öl, einem nicht erneuerbaren Rohstoff, hergestellt. Unsere neueste Innovation bietet nun eine erneuerbare Alternative zu fossilem PE, was den CO2-Fußabdruck unserer Kartons zusätzlich reduziert und den Umweltvorteil gegenüber anderen Verpackungsmaterialien weiter ausbaut.

Der Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen erfordert einen glaubwürdigen Nachweis der Nachhaltigkeit, daher verwenden wir nur zertifizierte Materialien.

Das zertifizierte, erneuerbare Polyethylen wird aus Biomasse der zweiten Generation hergestellt, welche lokal aus Europa beschafft wird und nicht im Wettbewerb zur Nahrungsmittelversorgung steht. Die Beschaffung erfolgt gemäß der ISCC PLUS (International Sustainability and Carbon Certification PLUS) Kriterien. Dies ist ein globales Zertifizierungssystem für alle Arten von Biomasse-Produkten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. ISCC stellt sicher, dass die Biomasse-Produktion sicher, nachhaltig und klimafreundlich stattfindet.

Erfahren Sie mehr über ISCC unter http://www.iscc-system.org.

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Erneuerbare Energien

Der Energieverbrauch hat einen maßgeblichen Anteil an unseren CO2-Emissionen. Die weitere Reduktion des Energie-Verbrauchs ist für uns daher von hoher Priorität.

Auf dem Weg zu einer Zukunft mit erneuerbaren Energien fokussieren wir uns auf zwei Schwerpunkte: Die Energie-Effizienz Messungen innerhalb des Unternehmens und der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien.

Im Jahr 2015 trat Elopak als erstes Verpackungsunternehmen der RE100 Kampagne bei und garantiert ab 2016 die 100%ige Beschaffung erneuerbaren Stroms für alle Produktionsstätten und Vertriebsniederlassungen weltweit, mit Ausnahme von zwei Joint Ventures.

Weitere Informationen zu RE100 finden Sie auf der Seite: http://www.re100.org/.

Mehr zu unseren Umwelt-Initiativen ntnehmen Sie bitte unserem aktuellen Umwelt-Report.